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Behandelt werden psychisch bedingte Sexualprobleme, wie z.B:

• Orgasmushemmung (Anorgasmie)
• Erregungshemmung (Frigidität)
• Sexuelle Appetitlosigkeit (Appetenzmangel, SLH)
• Erektionsprobleme (Impotenz)
• Frühzeitiger Samenerguß (Ejaculatio praecox)
• Vaginismus

Die Sexualtherapie spürt den zugrundeliegenden Ursachen des Problems nach, behebt relevante Lerndefizite und löst Selbstverstärkungsmechanismen auf. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung liegt in der Demontage falscher Sexualmythen, insbesondere jenes Mythos, dass ein Sexualproblem auch immer eine Sexualstörung sei.

Psychogene Sexualprobleme haben im allgemeinen nichts mit „nicht können” zu tun, sondern mit sich „nicht erlauben”. Grundsätzliche Themen der Sexualtherapie betreffen daher die Etablierung des eigenen Selbstwertes, die Veränderung des Selbstbildes und die Frage: „Welcher Umgang mit dem Körper, welche Änderungen der Sichtweise und Einstellung, würde von ihm mit der gewünschten Reaktion beantwortet werden?”

Indem sie die kommunikationstheoretische Bedeutung der „Störung” für die Beziehung transparent macht, bemüht sich die Therapie, die relevanten Partnerprobleme aufzuarbeiten und Konflikte zu beseitigen. Um das Therapieziel zu erreichen, bei dem die Entängstigung eine wichtige Rolle spielt, werden Elemente verschiedener Psychotherapieformen kombiniert.

Bei der Therapie der koitalen Anorgasmie soll die zusätzliche Anwendung der Perineometrie hervorgehoben werden, worunter man ein computergestütztes Elektromyogramm-Biofeedback des Beckenbodens versteht.
(Abbildung links)

 

Kontakt:

   

Hon. Prof. DDr. Karl F. Stifter

Tel.: +43 / 664 / 166 666 1
Fax: +43 / 1 / 877 8000
e-mail: office@drstifter.com

 

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